Geschichte

Gegründet wurden die Labbese 1975 in Griechenland während eines Urlaubes. Im Schatzhaus der Athener / Delfi beschlossen Werner Kraus, Ferdi Schönenborn und Michael Niesen eine Karnevalsband zu gründen. Nur wenige Monate später traten die Labbese mit ihrem ersten Song Ovends noh sibbe in der Närrischen Hitparade des WDR-Fernsehens auf.

1977 stieg Günter Rodenbach bei den Labbesen ein und begleitete die Truppe bis 1983 mit seinem Akkordeon. Aus beruflichen Gründen musste Günter die Labbese 1983 verlassen und Norbert Wielpütz trat an seine Stelle. 1978 stieg Bernd Kierdorf bei den Labbesen ein und begleitet die Band seitdem am Schlagzeug.

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Stimmung pur

Gerd Rück, der als „Weltenbummler“ zu den Größen des Kölner Karnevals zählt, entdeckte die Labbese 1985 auf einer Veranstaltung und wurde Förderer der Band. Er verhalf ihnen zu einem Auftritt beim Vorstellabend der KAJUJA Köln. Mit diesem erfolgreichen Einstieg wurde die Band dann auch in Köln bekannt.

Nachdem Ferdi Schönenborn die Labbese aus beruflichen Gründen verlassen musste, stieg Thomas Braß ein. 2000 und 2001 stießen Frank Wielpütz und Frank Müller, in der Nachfolge von Werner Kraus, zu den Labbesen.

Geschockt und voller Trauer waren die Labbese als Werner am 9.Februar 2007 plötzlich und unerwartet verstarb. Die Trauerfeier wurde von der Band massgeblich mitgestaltet.

Am 6. November 2010 feierten die Labbese ihr 35-jähriges Bühnenjubiläum in Bergisch Gladbach im Bocker Saal. Diese beiden Konzertabende wurden von den befreundeten Bands Höhner und Paveier unterstützt.

2015 entschieden sich die Zwillingsbrüder Wielpütz eigenen musikalischen Vorstellungen außerhalb des Karnevals nachzugehen und verließen die Band.

Im gleichen Jahr verkündete Tom Braß bedauerlicherweise, dass er aus beruflichen Gründen bei den Labbesen aussteigen müsse.

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Tanzbrunnen 2016

Der Fortbestand der Labbese wurde dann schnell durch den Beitritt von Manni Bell sichergestellt. Manni ist ausgezeichneter Musiker und Arrangeur und bildet mit seinem Keyboard die musikalische Basis der Band.

In der Session 2015/2016 haben sich die Labbese selber bewiesen, dass das neue musikalische Konzept mit 4 Musikern erfolgreich umgesetzt wurde.

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v. l. n. r.: Bernd, Michael, Frank, Manni

Die unterschiedlichen Vorstellungen der zukünftigen musikalischen Ausrichtung der Labbese führte schlussendlich dazu das sich Frank Müller entschloss die Band zu verlassen. Auch Manni Bell schied nach der Session 2016 / 2017 aus.

Neustart 2017 mit vier neuen Labbesen

Bernd Kierdorf und Michael Niesen haben sich daraufhin das Ziel gesetzt, nun wieder eine komplette sechs Mann Besetzung aufstellen zu wollen.

Mit Detlev Scholz, den Kierdorf und Niesen bereits als Sänger bei Paul Akustik Rock kannten, fand sich ein neuer Frontmann. Sebastian Kierdorf, der Sohn von Bernd Kierdorf, übernahm den Posten des Leadgitarristen. Mit Andreas Pater, der mit Scholz schon seit 13 Jahren bei Paul Akustik Rock und auch den Bogey Boys zusammengespielt hat, war die perfekte Besetzung für den Bass gefunden. Michael Niesen widmete sich ab jetzt der akustischen Gitarre. Nun fehlte nur noch der Mann für Akkordeon und Keyboard. Über Thomas Grube (Gesangscoach) kam der Kontakt zu Klaus Blömeke zustande, der die Band dann endlich komplettierte.

In dieser Konstellation, - mit vier neuen Musikern, die jeweils bereits Ihren eigenen Stil gefunden haben, die Aufgabe zu stemmen, die Tradition der Labbese zu pflegen und gleichzeitig der optischen Veränderung auch ein hörbares Gesicht zu geben, das war nun die Herausforderung.

Der hat sich die neue Formation mit Verve gestellt. Als Geschenk betrachteten alle Beteiligten dabei den Umstand, dass man sich von Anfang an mit viel Achtung, Sympathie und jeder Menge Spass begegnet. Die gemeinsame Arbeit war geprägt von Motivation, Energie, Kreativität und vor allem wieder einer unglaublichen Freude an der Sache. Das passte, - von der ersten Sekunde an und wurde mit jedem Baustein besser.

Das scheint sich ausgezahlt zu haben:

Bei der Premiere der “ Labbese 2.0” am 4.11.2017 in Ihrer Heimatstadt Bergisch Gladbach wurden sie frenetisch gefeiert und auch die Presse war voll des Lobes (->Kölner Stadtanzeiger). Eine frischer Wind ist durch die Band gegangen und doch hat die Veränderung nichts von dem eleminiert was die Labbese ausgemacht hat und ausmacht, - wunderschöne Melodien mit inhaltsvollen Texten die die Weltsicht des Bergisch Gladbachers, mit Herz und Humor, musikalisch spiegeln.